Diese Updates aus dem Odoo & ERP-Universum sollten Sie diesen Monat nicht verpassen. .
News aus dem Odoo HQ
Offizielle Updates und Beiträge direkt aus Odoo’s Zentrale, von Odoo-Mitarbeitern und Odoo-Gründer Fabien Pinckaers.
Odoo veröffentlicht selbst entwickelte IoT-Hardware
Spannende Neuigkeiten aus dem Odoo-Hauptquartier: Eine eigens entwickelte IoT-Hardware ist in Arbeit.
Zum ersten Mal wagt sich Odoo über die Software-Welt hinaus und entwickelt physische Geräte, die nahtlos in das System integriert sind. Den Anfang macht dabei das Gastgewerbe.
Die Hardware richtet sich an Odoo-Nutzer, die bisher für die Einhaltung steuerlicher Vorschriften auf IoT-Lösungen von Drittanbietern angewiesen waren.
Oft müssen dafür externe Geräte, sogenannte „Blackboxes“, an die Registrierkassen angeschlossen werden, um Steuerdaten gesetzeskonform zu erfassen. Mit der Einführung eigener Hardware schließt Odoo nun diese Marktlücke im eigenen Ökosystem.
In seinem Heimatland Belgien bietet Odoo die neue Blackbox (mit integriertem Fiskaldatenmodul) sogar kostenlos an, um die strengen gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen.
Es bleibt spannend, ob Odoo seine Hardware künftig auch auf andere Branchen und Märkte ausweiten wird.
Odoo hits 12,000 partner milestone
Odoo has officially surpassed 12,000 partners globally.
This comes after a strong start to the year, with Odoo reporting record results in both financial performance and internal growth.
Odoo’s partner network is key to supporting a user base that keeps on growing across the globe.
The European market is home to the largest population of Odoo partners, with 31% of the network.
Still, the Asian and the Middle Eastern markets recently emerged: together, they now account for 36% of Odoo partners worldwide.
The remaining network is spread across Latin America (17%), North America (15%), and Africa (13%).
Odoo and Deloitte expand partnership into France
Deloitte has launched a new specialist team in France dedicated to Odoo.
While Deloitte already works with Odoo in Belgium, this new French division provides local companies with a more reliable way to set up their ERP systems.
France is currently Odoo's second-largest market globally, making the expansion a logical step for both organisations.
Odoo kündigt XPO Masterclasses 2026 an
Odoo hat die Registrierung für die Masterclasses am 22. und 23. September geöffnet. Die Teilnahme an den zweitägigen Intensivkursen kostet 990,00 € pro Person inklusive Verpflegung.
Vieles bleibt beim Alten: Die Kurse finden wie gewohnt direkt vor der Odoo Experience statt. Bewährte Themen wie Buchhaltung, Web Framework, Skalierung und die Entwicklung von Modulen bleiben fester Bestandteil des Programms.
Was ist neu?: Dieses Jahr gibt es acht statt sieben Themen. Kurse für Manufacturing und Dashboards wurden gestrichen. Neu dabei sind dafür Inventory (inkl. Barcode), eCommerce und eine Klasse für Studio-Experten. Das KI-Thema wird zudem breiter aufgestellt und deckt nun alle Geschäftsbereiche ab.
Wer dabei sein möchte, sollte schnell sein, da die Plätze in den Experten-Workshops (insbesondere Buchhaltung) erfahrungsgemäß zügig ausgebucht sind.
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Odoo Experience kommt nach Lateinamerika
Odoo bringt sein Flaggschiff-Event dieses Jahr nach Amerika.
Die Odoo Experience LATAM wird am 2. und 3. September 2026 stattfinden: nur wenige Wochen vor dem europäischen Original.
Mit über 10.000 erwarteten Besuchern positioniert Odoo die Veranstaltung als Amerikas größtes Tech- & Business-Event.
Da Odoo auf dem amerikanischen Markt stetig an Boden gewinnt, ist die Wahl des Standorts Mexiko wohl ein strategischer Schachzug: Es ist der zentrale Knotenpunkt zwischen Nord- und Südamerika und zudem Sitz der LATAM-Niederlassung von Odoo.
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Odoo startet 2026 mit Rekordwachstum von 20 Mio. € ARR
CEO Fabien Pinckaers verkündete einen Rekordstart in das neue Jahr: Allein im Januar wurde ein neuer jährlich wiederkehrender Umsatz (ARR) von 20 Millionen Euro verbucht.
Normalerweise erreicht Odoo seine Spitzenwerte im Dezember, während das erste Quartal eher ruhiger verläuft.
Dieser starke Start deutet auf eine frühzeitige Beschleunigung hin und setzt ein vielversprechendes Tempo für das kommende Jahr.
Odoo.sh führt verbindliche 6-Jahres-Frist für alle Versionen ein
Odoo hat den Lebenszyklus der auf Odoo.sh gehosteten Versionen offiziell neu geregelt. Dies bietet zwar mehr Flexibilität für die langfristige Planung, führt aber gleichzeitig einen neuen „Extended Support“-Aufschlag sowie einen harten Abschalttermin für ältere Datenbanken ein.
Die wichtigsten Punkte für Nutzer:
- Odoo bietet weiterhin kostenlose Fehlerbehebungen und Sicherheitsupdates für die drei aktuellsten Hauptversionen an.
- Sobald eine Version 3,5 Jahre alt ist, wird automatisch ein Aufschlag von 25% auf Lizenzkosten fällig, um den erweiterten Wartungsaufwand zu decken.
- Um die Sicherheit der Umgebung zu gewährleisten, wird Odoo.sh das zugrunde liegende Ubuntu-Betriebssystem nun automatisch auf die neueste LTS-Version migrieren, selbst wenn Sie auf einer älteren Odoo-Version bleiben.
- Jede Version hat nun ein „Ablaufdatum“: Am 31. Oktober des 6. Jahres wird die Version endgültig eingestellt. Jede Datenbank, die dann noch auf dieser Version läuft, wird dauerhaft gesperrt.

Odoo.sh führt verbindliche 6-Jahres-Frist für alle Versionen ein
Odoo hat den Lebenszyklus der auf Odoo.sh gehosteten Versionen offiziell neu geregelt. Dies bietet zwar mehr Flexibilität für die langfristige Planung, führt aber gleichzeitig einen neuen „Extended Support“-Aufschlag sowie einen harten Abschalttermin für ältere Datenbanken ein.
Die wichtigsten Punkte für Nutzer:
- Odoo bietet weiterhin kostenlose Fehlerbehebungen und Sicherheitsupdates für die drei aktuellsten Hauptversionen an.
- Sobald eine Version 3,5 Jahre alt ist, wird automatisch ein Aufschlag von 25% auf Lizenzkosten fällig, um den erweiterten Wartungsaufwand zu decken.
- Um die Sicherheit der Umgebung zu gewährleisten, wird Odoo.sh das zugrunde liegende Ubuntu-Betriebssystem nun automatisch auf die neueste LTS-Version migrieren, selbst wenn Sie auf einer älteren Odoo-Version bleiben.
- Jede Version hat nun ein „Ablaufdatum“: Am 31. Oktober des 6. Jahres wird die Version endgültig eingestellt. Jede Datenbank, die dann noch auf dieser Version läuft, wird dauerhaft gesperrt.

Odoo und iData schließen IoT-Partnerschaft
Odoo arbeitet künftig mit dem chinesischen Hardware-Spezialisten iData zusammen, um integrierte digitale Lösungen für den APAC-Markt anzubieten.
Durch die Kombination der Odoo-Software mit den industriellen PDAs, Barcode-Scannern und RFID-Lesegeräten von iData entsteht ein „Software + Hardware“-Gesamtpaket, das Odoo bisher fehlte.
Während die Hardware bereits weltweit im Einsatz ist, zielt dieser Rollout zunächst auf eine kritische Marktlücke für Unternehmen in China ab. Es bleibt abzuwarten, ob die Partnerschaft in Zukunft auf weitere internationale Märkte ausgeweitet wird.

Odoo eröffnet neuen Standort auf den Philippinen
Internen Quellen zufolge wird Odoo in der ersten Jahreshälfte 2026 ein neues Büro auf den Philippinen eröffnen.
Obwohl es noch keine offizielle Bestätigung gibt, wird spekuliert, dass der Standort in Quezon City liegen könnte. Dies würde zur „Second-City“-Philosophie von Odoo passen.
Zudem unterstreicht dieser Schritt Odoos Fokus auf den wachsenden APAC-Markt, wobei die Philippinen als zentraler Standort für Südostasien fungieren könnten.
Community-Tratsch
Die heißen Themen, über die Odoo-Nutzer diesen Monat sprechen.
Odoo.sh integriert Claude Code für „Vibe Coding“
Odoo-CEO Fabien Pinckaers hat angekündigt, dass „Vibe Coding“ offiziell in Odoo.sh integriert wird.
Durch diesen Schritt wird Claude Code direkt Teil des Systems. Entwickler können neue Funktionen so einfach in natürlichem Englisch beschreiben und innerhalb weniger Minuten live schalten.
Da Odoo Open Source ist, wurden KI-Modelle bereits umfassend mit dem Framework trainiert. Laut Pinckaers sorgt diese Vertrautheit dafür, dass die KI Module mit hoher Präzision erstellen und anpassen kann, anstatt die Logik nur zu „erraten“.
Die Ankündigung hat in der Community eine hitzige Debatte ausgelöst:
Einerseits freuen sich viele Nutzer über die Chance auf schnelleres Prototyping und mehr Unabhängigkeit für kleine Teams.
Erfahrene Entwickler warnen jedoch, dass schnelles Veröffentlichen nicht gleichbedeutend mit solider Programmierung ist. Sie befürchten, dass Vibe Coding in den falschen Händen zu einem Chaos aus unkontrollierten Anpassungen, Sicherheitslücken und fehlerhaften Geschäftsregeln führen könnte - ähnlich wie man es in der Vergangenheit bereits bei „Odoo Studio“ gesehen hat.
Letztendlich ist man sich in einem Punkt einig: Die Rolle des Entwicklers verschiebt sich hin zu Systemüberwachung und Architektur.
Während die KI das Bautempo übernimmt, wird der menschliche Experte weiterhin gebraucht, um sicherzustellen, dass der Code dem Chaos des echten Geschäftsalltags standhält.
Hidden Odoo database bug explained
An Odoo user shared a fix for a hidden 500 error on the database selector page.
The bug was a "permission denied" error, but the user was unable to find it in the production databases. Instead, it was hiding in the maintenance database (marked with "*") that Odoo uses internally.
The table there was owned by root (the system's master account) instead of the Odoo database user. This caused the selector to crash every time it tried to load.
By reassigning ownership and properly granting privileges, the user restored the system to 200 OK.
Key takeaway for Odoo admins: when the selector fails, look beyond your production DBs and check the system-level maintenance database.
ChatGPT oder Gemini?
Ein aktueller Blog-Post von Odoo sorgt auf LinkedIn für Gesprächsstoff: Der direkte Vergleich zwischen den Schwergewichten ChatGPT und Google Gemini zeigt, welches Sprachmodell in welcher Geschäftsdisziplin die Nase vorn hat.
Während ChatGPT vor allem für seine Kreativität und das Erstellen von maßgeschneiderten Workflows (Custom GPTs) gelobt wird, punktet Gemini durch die nahtlose Integration in das Google-Workspace-Ökosystem. Beide Modelle lassen sich direkt mit Odoo verknüpfen, um ERP-Prozesse durch KI-gestützte Analysen zu automatisieren.
Die Reaktionen unter dem Post fallen jedoch gemischt aus:
- Forderung nach Vielfalt: Viele Nutzer wünschen sich zusätzlich europäische Lösungen wie Mistral oder das Modell Claude, um weniger abhängig von den US-Giganten zu sein.
- Kritik am Support: Ein Kommentar mahnt an, dass Odoo trotz aller KI-Effizienz den menschlichen Support nicht vergessen dürfe – KI könne eine fehlende Beratung bei komplexen Implementierungen nicht ersetzen.
- Leistung vs. Beständigkeit: Während Nutzer die Performance von Gemini Ultra loben, wird ChatGPT oft für seine bessere "Erinnerungsfähigkeit" in langen Chats bevorzugt.
Neues aus der ERP-Welt
Schlagzeilen aus der ERP-Welt, die Sie nicht verpassen sollten.
Microsoft behebt Copilot-Fehler nach Datenleck
Microsoft hat eine Sicherheitslücke geschlossen, durch die der KI-Assistent Copilot ohne Erlaubnis auf vertrauliche E-Mails zugreifen und diese zusammenfassen konnte.
Der Fehler betraf Unternehmenskunden: Daten aus Entwürfen und gesendeten Outlook-Ordnern wurden angezeigt, selbst wenn Vertraulichkeitskennzeichnungen und Richtlinien zur Vermeidung von Datenverlust (DLP) aktiv waren.
Microsoft betont zwar, dass der Fehler keinen unbefugten Personen Zugriff gewährt habe, doch das Tool umging effektiv interne Schutzmaßnahmen, die eigentlich verhindern sollen, dass geschützte Inhalte von der KI verarbeitet werden.
Berichten zufolge wusste Microsoft bereits seit Januar von der Schwachstelle, hat den Patch aber erst kürzlich veröffentlicht. Diese Verzögerung verdeutlicht das wachsende Risiko im KI-Wettrüsten, bei dem der Druck, neue Funktionen zu liefern, oft schneller ist als die notwendige Sicherheit und Kontrolle.
Microsoft und SAP melden kritische Sicherheits-Lecks
Am 10. Februar 2026 haben Microsoft und SAP kritische Warnungen veröffentlicht. IT-Teams mussten innerhalb von 48 Stunden reagieren, da Angreifer bereits aktive Lücken ausnutzen.
Microsoft schließt 59 Schwachstellen, darunter sechs Zero-Days. Hacker umgehen dabei gezielt Windows-Warnsysteme oder übernehmen Server über Remote-Desktop-Verbindungen mit vollen Systemrechten.
SAP adressiert 26 Schwachstellen, zwei davon mit der höchsten Priorität „HotNews“. Besonders kritisch ist eine Lücke in CRM und S/4HANA (Score 9,9), die das Einschleusen von Schadcode und den vollen Zugriff auf Finanz- und Kundendaten ermöglicht.
Die Angreifer hebelt gezielt Sicherheitsabfragen aus, um Nutzer unbemerkt in die Falle zu locken. Die Installation der Patches für S/4HANA und Windows-Systeme hat jetzt oberste Priorität.
Workday investiert Milliarden in Kanada
Der Cloud-ER-Anbieter Workday hat angekündigt, in den nächsten fünf Jahren rund eine Milliarde kanadische Dollar in Kanada zu investieren. Mit dem Kapital sollen vor allem die Bereiche Künstliche Intelligenz, lokale Softwareentwicklung und der Kundensupport massiv ausgebaut werden.
Der Fokus liegt dabei auf der Modernisierung von HR- und Finanzprozessen durch KI-gestützte, "menschenzentrierte" Systeme. Kanada zählt mit über 500 Kunden bereits jetzt zu den wichtigsten Märkten für den US-Konzern.
OpenAIs neues „Frontier“: Brücke oder Bedrohung für Unternehmenssoftware?
OpenAI hat Frontier gestartet : eine Plattform für Unternehmen, die darauf ausgelegt ist, autonome KI-Agenten zu erstellen und zu verwalten.
Konzipiert als eine Art „Intelligenzschicht“, setzt die Plattform auf bestehende Cloud-Infrastrukturen wie SAP, Salesforce und Oracle auf. KI-Agenten können so Daten direkt aus diesen Systemen ziehen, um komplexe Arbeitsabläufe in der Finanzbuchhaltung, im Personalwesen oder im Lieferkettenmanagement zu automatisieren.
Während OpenAI den Schritt als Partnerschaft zur Optimierung bestehender Software darstellt, bedeutet die neue Plattform eine erhebliche Herausforderung für das klassische SaaS-Modell.
Indem Unternehmen maßgeschneiderte „Agenten-Flotten“ direkt über OpenAI aufbauen, könnten die teuren und starren Module herkömmlicher Anbieter - und sogar Produkte von OpenAIs Partner Microsoft - umgangen werden.
Da sich die digitale Arbeit immer mehr in Richtung autonomer Ausführung verschiebt, wird der Erfolg von Frontier davon abhängen, ob sich die Software-Giganten an die neue Ebene anpassen oder ob ihre Kernprozesse von OpenAIs Agenten verdrängt werden.