Odoo News März 2026

6. März 2026

Diese Updates aus dem Odoo & ERP-Universum sollten Sie diesen Monat nicht verpassen. .

News aus dem Odoo HQ

Offizielle Updates und Beiträge direkt aus Odoo’s Zentrale, von Odoo-Mitarbeitern und Odoo-Gründer Fabien Pinckaers.

Odoo teasert neues KI-Feature für Bildgenerierung

Odoo setzt konsequent auf seine „AI everywhere“-Strategie und stellt eine neue Funktion vor, die den Online-Verkauf beschleunigen soll.

CEO Fabien Pinckaers zeigte auf LinkedIn, wie Nutzer Produktbilder künftig direkt im Odoo-Chatbot erstellen und optimieren können. 

Anstatt externe Design-Software zu nutzen, können Shop-Besitzer der KI bald per Prompt befehlen, visuelle Inhalte von Grund auf neu zu erschaffen oder bestehende Fotos aufzupolieren.

Dies verleiht den KI-Tools von Odoo für Websites und E-Commerce eine kreative Ebene – bisher lag der Fokus dort primär auf Texten und SEO.

Das neue Feature wird voraussichtlich mit Odoo 19.2 veröffentlicht.

Community-Tratsch

Die heißen Themen, über die Odoo-Nutzer diesen Monat sprechen. 

Debatte um Claude Code & Odoo „Vibe Coding“ geht weiter

Weniger als eine Woche nach der Ankündigung wird auf LinkedIn hitzig darüber diskutiert, wie realistisch „Vibe Coding“ im Odoo-Ökosystem wirklich ist. Die Community ist gespalten.

Auf der einen Seite argumentieren Befürworter, dass KI-generierter Code stabiler sei als Odoo Studio. 

Einige behaupten sogar, dass Claude Code menschliche Entwickler in komplexen Bereichen wie der Buchhaltungslogik übertreffen kann. Sie sehen einen Wandel hin zu „KI-Buildern“: Profis, die sich auf die Geschäftsarchitektur konzentrieren, anstatt selbst Syntax zu schreiben.

Auf der anderen Seite warnen Skeptiker vor den Gefahren – ähnlich wie bei der ungeschulten Nutzung von Odoo Studio. Vibe Coding im Produktivsystem ohne strikte Kontrollmechanismen könne zu fehlerhaften Geschäftsregeln und unwartbaren Systemen führen. 

Die Debatte erreichte sogar die Odoo-Zentrale.

Chief Product Owner Alain van de Werve gab zu bedenken, dass der Erfolg stark von Peer-Reviews abhängt – vorausgesetzt, der Prüfer hat die Zeit, mit der Geschwindigkeit der KI Schritt zu halten. 

Auch Odoo-Entwickler William André betonte, dass die Umgebung zwar sicher sei, manuelle Tests aber dennoch nicht ersetze.

Der Konsens bleibt: Die Rolle des Entwicklers wandelt sich vom Autor zum Analysten.  

Während die KI mittlerweile 100% der Baugeschwindigkeit übernimmt, braucht es weiterhin menschliche Experten, die prüfen, ob die „Vibes“ auch mit dem echten Geschäftsbetrieb übereinstimmen.


Neues aus der ERP-Welt 

Schlagzeilen aus der ERP-Welt, die Sie nicht verpassen sollten.

SAP zahlt 480 Mio. USD zur Beilegung der Teradata-Klage

SAP hat einem außergerichtlichen Vergleich in Höhe von 480 Millionen US-Dollar mit Teradata zugestimmt.

Damit endet ein achtjähriger Rechtsstreit um den Diebstahl geistigen Eigentums und Marktmissbrauch.

Die Einigung klärt alle offenen Forderungen nur wenige Wochen vor dem geplanten Prozessbeginn im April. 

Im Kern ging es um den Vorwurf, SAP habe ein Joint Venture aus dem Jahr 2006 genutzt, um Geschäftsgeheimnisse für die Entwicklung der eigenen HANA-Datenbank zu stehlen.

Zudem warf Teradata SAP vor, gegen Kartellgesetze zu verstoßen, indem HANA mit S/4HANA gebündelt wurde, um Wettbewerber unfair vom ERP-Markt auszuschließen. 

Mit der massiven Zahlung räumt SAP eine juristische Altlast aus dem Weg, die seit 2018 über der Datenbank-Technologie und Marktstrategie schwebte.

SAP baut Vorstand um: Angst vor KI-Disruptions

SAP-CEO Christian Klein hat eine umfassende Umbildung des Vorstands angekündigt, um das Unternehmen auf eine „AI-first“-Strategie auszurichten. 

Dieser Schritt folgt auf ein schwieriges Jahr für SAP: Der Aktienkurs brach um 39% ein, wodurch das Unternehmen seinen Titel als wertvollstes börsennotiertes Unternehmen Europas verlor.

Um sich ganz auf die KI-Entwicklung zu konzentrieren, gibt Klein die Vertriebsleitung zum 1. April an Thomas Saueressig ab, der neuer Chief Customer Officer wird. 

Saueressig wird die neu geschaffene „Customer Value Group“ leiten. 

Klein betonte, SAP müsse sich „End-to-End transformieren“, um mit der Entwicklung agierender KI (Agentic AI) Schritt zu halten. 

Die Reorganisation ist wahrscheinlich auch eine Reaktion auf die Skepsis gegenüber dem KI-Assistenten Joule, der laut Nutzerberichten teils schwierig zu bedienen sei und seinen Preis noch nicht rechtfertige.

Neues Support-Modell: SAP forciert Cloud-Wechsel 

SAP hat eine neue, dreistufige Support-Struktur (Foundational, Advanced und Max) eingeführt, die exklusiv für Cloud-Abonnements gilt. 

Der Fokus liegt dabei auf KI-gestütztem Support und Prozessoptimierung. 

Indem diese „Success Plans“ nur für die Cloud verfügbar sind, lässt SAP On-Premises-Kunden de facto auf alten Wartungsverträgen sitzen – ohne Zugang zu neuesten KI-Innovationen.​

Dies untermauert die aggressive Strategie von SAP: Wer Teil der KI-gestützten Zukunft sein will, muss in die Cloud umziehen. 

Analysten warnen, dass die neuen Stufen zwar mehr Transparenz bieten, aber auch höhere Kosten und weniger vertragliche Flexibilität bedeuten, besonders im Premium-Tarif „Max“. 

Für On-Premises-Teams ist die Botschaft klar: Die Support-Lücke zur Cloud wird ab jetzt immer größer.

KFW öffnet ERP-Gründerkredit wieder für Gemeinnützige

Nach dem Beschluss des Bundestages zum ERP-Wirtschaftsplangesetz 2026 hat die staatliche KfW-Bank das Programm „StartGeld“ (Programm 067) für gemeinnützige Organisationen wieder aufgenommen.

Ab sofort können Non-Profits und Social Startups genauso selbstverständlich auf diese staatliche Förderung zugreifen wie klassische gewerbliche Gründer..

Die wichtigsten Vorteile: 

  • Höhere Fördersumme: Der maximale Kreditbetrag wurde kürzlich von 125.000 € auf 200.000 € angehoben.
  • Flexible Nutzung: Die Mittel decken sowohl Erstinvestitionen als auch Betriebsmittel (bis zu 80.000 €) ab.
  • Niedrige Hürden: Es ist kein Eigenkapital erforderlich. Die KfW übernimmt 80% des Ausfallrisikos, um Hausbanken die Kreditzusage zu erleichtern.
  • Tilgungsfreie Zeit: Kreditnehmer können von bis zu zwei tilgungsfreien Jahren profitieren, um die Liquidität in der Startphase zu schonen.

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